{"id":1735,"date":"2023-04-06T07:47:34","date_gmt":"2023-04-06T06:47:34","guid":{"rendered":"http:\/\/borovniski-viadukt.si\/2-svetovna-vojna\/"},"modified":"2023-07-13T09:17:30","modified_gmt":"2023-07-13T08:17:30","slug":"2-svetovna-vojna","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/2-svetovna-vojna\/","title":{"rendered":"2. Weltkrieg"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column css=&#8221;.vc_custom_1680709061053{padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;1005&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680765339170{margin-bottom: 0% !important;padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683959224957{margin-top: 0% !important;padding-top: 1% !important;padding-bottom: 1% !important;background-color: #1e1e1e !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 24pt; color: #ffffff;\">Viadukt in Borovnica 1850 &#8211; 1944<\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_height=&#8221;yes&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680708750189{margin-top: 0px !important;margin-right: 5% !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 5% !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683874382834{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<h1>10. april 1941<\/h1>\n<p>Als nach dem ersten Weltkrieg die Staatsgrenze mit Italien dem Viadukt sehr nahekam, wurde im Bahnhof Borovnica eine st\u00e4ndige Feuerwehr- und Beobachtungsdienststelle organisiert. Sp\u00e4ter, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs wurde in Borovnica ein Zug der Luftabwehr der jugoslawischen Armee, in dem auch einige Einheimische waren, stationiert. In die S\u00e4ulen des Viadukts wurden 1,5 m \u00fcber dem Boden L\u00f6cher f\u00fcr die Minenkammern, die sp\u00e4ter benutzt wurden, gebohrt. Es wurde auch Sprengstoff darin positioniert. Unter der Leitung von Kapit\u00e4n \u017du\u017eek wurde das Viadukt in Borovnica am Gr\u00fcndonnerstag, dem 10. April 1941, um f\u00fcnf Uhr nachmittags, vermint. Der Sprengstoff wurde in die S\u00e4ulen von Nummer 12 bis 19 verlegt. Bei der Sprengung st\u00fcrzten die acht zentralen B\u00f6gen ein. Das Viadukt war in der L\u00e4nge von 172 m zerrissen. Innerhalb kaum eines Monats, am 30. April 1941, st\u00fcrzte noch die S\u00e4ule Nummer 19 ein.[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221; gap=&#8221;5&#8243;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1269&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681725750365{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689229479020{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Abriss der Kolonne Nr. 19 am 30. April 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1265&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681725770009{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689230027065{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Borovnica\/Franzdorf Viadukt\u00a0 im April 1941. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1257&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681725788585{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689229748388{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Italienischer Soldat vor der zerst\u00f6rten S\u00e4ule des Viadukts im April 1941. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<br \/>\n<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1253&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681725803053{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689229893136{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Die Italiener verbanden die restlichen S\u00e4ulen mit einer Holzkonstruktion. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1261&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681725813857{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689230009514{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Reinigung der Ziegel des eingest\u00fcrzten Viadukts. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]Es wurden noch die Viadukte in Dol, \u0160tampe-Br\u00fccke \u00fcber Vrhnika und die Br\u00fccke zwischen den Bahnh\u00f6fen Planina und Rakek abgerissen. Die Ereignisse jenen Tags werden in der Zeitschrift Slovenec vom 3. Mai 1941 beschrieben:<\/p>\n<p><em>\u00bbBorovnica an Gr\u00fcndonnerstag. Der diesj\u00e4hrige Gr\u00fcndonnerstag wird allen Einwohnern von Borovnica ihr ganzes Leben lang in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag haben sie so viel Angst erfahren, dass es gar nicht beschrieben werden kann. Sie wussten n\u00e4mlich, dass die ehemaligen jugoslawischen Soldaten die Br\u00fccke sprengen werden. <\/em><\/p>\n<p><em>Als die ehemaligen jugoslawischen Soldaten am Palmsonntag mit der Verminung des Eisenbahnviadukts begannen, wussten die Leute bereits, dass es nicht mehr lange dauern w\u00fcrde, bis das jetzige Viadukt nur noch ein Haufen Schutt w\u00e4re. Bei diesem vernichtenden Gesch\u00e4ft mussten auch Zivilisten den Soldaten helfen. Jeder Mann, der gesunde Beine und H\u00e4nde hatte, musste den Soldaten zu Hilfe kommen. An diesem Nachmittag begannen die Leute, ihre M\u00f6bel in die nahegelegenen D\u00f6rfer au\u00dferhalb des Bereichs des Eisenbahnviadukts zu bringen. <\/em><\/p>\n<p><em>Am Gr\u00fcndonnerstag vormittags begannen die Einwohner von Borovnica, die in der ehemaligen jugoslawischen Armee waren, nach Hause zu gehen. Mittags wurde das Wort verbreitet, dass die letzten Stunden der Eisenbahnbr\u00fccke geschlagen haben. Aber niemand wusste zuverl\u00e4ssig etwas, sondern jedermann riet nur. Die Leute begannen mit doppelter Kraft ihre Sachen in Koffer zu packen und da es im Dorf fast keine Tiergespanne gab, weil die Bauern sie den Soldaten abgeben mussten, wurden alle Sachen auf kleinen Bollerwagen in die D\u00f6rfer Ohonica, Dra\u017eica, Sabo\u010devo und Brezovica gefahren. Am selben Tag nachmittags bewegten sich die Armeeeinheiten des ehemaligen Jugoslawiens auf der Stra\u00dfe von Vrhnika nach Ljubljana.<\/em><\/p>\n<p><em>Um dreiviertelsechs Uhr ert\u00f6nte die gro\u00dfe Glocke aus dem Glockenturm. Traurig breitete sie ihre Stimme in der Ebene von Borovnica aus. Schnell wurden sich die Leute der ernsthaften Situation bewusst und flohen in alle Richtungen. So mancher dachte bei sich: \u00bbWozu ist diese Zerst\u00f6rung notwendig? Wer wird sie erneut aufbauen, wenn nach 1856 beim Bau acht lange Jahre vers\u00e4umt wurden? Und jetzt wird sie in einigen Momenten in Schutt liegen.\u00ab Genau in einer Stunde war ein schrecklicher Knall zu h\u00f6ren. Ein gigantischer schwarzer Rauch stieg langsam von der Br\u00fccke in die Luft auf. \u00a0Sobald sich der Rauch ein wenig verfl\u00fcchtigte, sah jeder nach, ob sein Haus noch stand. Sieben gro\u00dfe B\u00f6gen des Viadukts lagen am Boden. <\/em><\/p>\n<p><em>Bei der Sprengung der Br\u00fccke st\u00fcrzte kein Haus ein, aber die H\u00e4user, die in der unmittelbaren N\u00e4he der Br\u00fccke standen, wurden stark besch\u00e4digt. Die gigantischen Felsbrocken flogen bis zu 100 m weit. Die Felder, auf denen Getreide ausges\u00e4t war, sind vernichtet worden und es befindet sich viel Gestein und Ziegelwerk darauf. Das ganze Dorf erleidet einen gro\u00dfen materiellen Schaden. Die Dachziegel sind zerschlagen, die Fensterscheiben sind zerborsten und auf den Stra\u00dfen lag viel zerbrochenes Glas. Auch in der Kirche waren alle Fenster zerborsten. <\/em><\/p>\n<p><em>Hinsichtlich des Verkehrs herrschten f\u00fcr einige Zeit gro\u00dfe Verwirrungen. Jetzt ist der Verkehr bereits geregelt. Die Z\u00fcge fahren nur bis zum Anfang der Br\u00fccke. Der Notbahnhof befindet sich an einem Wachtposten, wo ein Eisenbahner die Fahrscheine ausgibt. Am 23. April kamen die italienischen Soldaten, welche die Br\u00fccke erneuern werden. Sie fahren bereits das Material, das sie f\u00fcr die neue Eisenbahnbr\u00fccke ben\u00f6tigen werden, heran. Die Leute gehen zu den Ruinen und bringen mit der Genehmigung haufenweise Ziegel nach Hause. Allerdings ist der \u00fcbrige Teil der Eisenbahnbr\u00fccke sehr in Mitleidenschaft gezogen. Am 30. April ist wieder eine Kolonne zusammengebrochen. Wie es aussieht, ist das gesamte Gem\u00e4uer des Viadukts in einem sehr kritischen Zustand. <\/em><\/p>\n<p><em>Auf der Strecke Ljubljana\u2014Rakek sind vier Eisenbahnbr\u00fccken eingest\u00fcrzt. Das sind: das Viadukt in Borovnica, in Dol pri Borovnici die \u0160pan-Br\u00fccke, auf der Strecke Verd\u2014Logatec ist die \u0160tampe-Br\u00fccke und auf der Strecke Planina\u2014Rakek ist auch eine kleinere Eisenbahnbr\u00fccke zerst\u00f6rt worden.\u00ab<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Quelle: Slovenec, 3. 5. 1941, Jahrgang 69, Nummer 103<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221; gap=&#8221;5&#8243;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1276&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681726144001{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689230174269{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Das Borovnica-Viadukt nach der Sprengung am 10. April 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1280&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681726155673{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689230193188{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Das Borovnica-Viadukt nach der Sprengung am 10. April 1941. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1284&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681726170945{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689230220012{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Das Borovnica-Viadukt nach der Sprengung am 10. April 1941. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1288&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681726181238{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689230237501{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Das Borovnica-Viadukt nach der Sprengung am 10. April 1941. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<br \/>\n<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1292&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681726193873{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689230283731{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Das Borovnica-Viadukt nach der Sprengung am 10. April 1941. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<br \/>\n<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_column_text]Bereits am 13. April 1940 marschierten die Italiener in Borovnica ein. Sie brachten ihre technischen beziehungsweise Ingenieurseinheiten mit und begannen sofort mit den Vorbereitungsarbeiten zur Erneuerung des Verkehrs nach Triest. Bei dieser umfangreichen Arbeit der Erneuerung der besch\u00e4digten Viadukte und der Strecke arbeitete die Gruppe der Eisenbahnbataillone Reggimento Ferrovieri unter dem Kommando von Oberst Giuseppe Perotti mit, in denen sich 3000 Mann und 72 Offiziere befanden. Die Arbeiten wurden von Oberstleutnant Lidio Dazzi geleitet.<\/p>\n<p>Zur \u00dcberbr\u00fcckung des besch\u00e4digten Viadukts wurde eine sog. Roth-Waagner-Konstruktion benutzt. Es handelt sich um eine Montageeisen\u00fcberbr\u00fcckung, die verschiedenen Verh\u00e4ltnissen angepasst werden kann. Die Bestandteile mussten wegen der Vernichtung der Verbindungen aus Italien \u00fcber Rijeka, Karlovac, Novo mesto und Ljubljana nach Borovnica transportiert werden. Die eigentliche Konstruktion wurde auch 130 Waggons geladen, sie wog ungef\u00e4hr 2000 Tonnen. Zuerst war geplant, die Konstruktion auf zwei St\u00fctzs\u00e4ulen zu stellen. Als die L\u00fccke im Viadukt Ende April wegen des Zusammenbruchs der S\u00e4ule Nummer 20 vergr\u00f6\u00dfert hatte, musste wegen der L\u00e4nge noch eine S\u00e4ule hinzugef\u00fcgt werden. Mit der Errichtung der Konstruktion wurde an der Ostseite des Viadukts in Richtung Ljubljana begonnen. Zuerst mussten im gigantischen Haufen Schutt drei \u00d6ffnungen f\u00fcr die St\u00fctzs\u00e4ulen geschaffen werden. Es musste sehr viel Material beseitigt werden. Dabei behalf man sich mit der Sprengung der gro\u00dfen Bl\u00f6cke des Viadukts, und f\u00fcr den Abtransport wurde eine enggleisige Eisenbahn errichtet. Bei dieser Arbeit halfen die Einheimischen. Die Arbeit verlief bei Tag und Nacht. Zur Vorbereitung des Fundaments der Eisenbahn\u00fcberbr\u00fcckung wurden Pfeiler, die mit einem pneumatischen Hammer eingetrieben wurden, benutzt. Das Fundament selbst wurde aus Beton gegossen. Die Br\u00fcckenkonstruktion fu\u00dfte auf beiden Seiten auf den Resten des Viadukts, die wegen des Schwankens der Br\u00fccke untereinander mit Holzst\u00fctzen und Metallrohren verbunden wurden. Die Man versuchte, die Ziegelb\u00f6gen mit Betoninjektionen zu festigen. Die Gesamtl\u00e4nge der Roth-Waagner-\u00dcberbr\u00fcckung betrug 223,5 m.[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1318&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681728576781{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234015024{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Schwer besch\u00e4digtes Viadukt Anfang April 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1322&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681728588120{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689233675679{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Italienische Soldaten bereiten im April 1941 Pf\u00e4hle f\u00fcr die \u00dcberbr\u00fcckung vor. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1326&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681728599736{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689233745343{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Die Pf\u00e4hle wurden von Soldaten zur Baustelle getragen<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1330&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681728610901{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689233818319{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Beseitigung der Viaduktruine im April 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1334&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681728621278{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689233840590{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Beseitigung der Viaduktruine im April 1941. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1297&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681727620221{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234087008{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Die Anf\u00e4nge des Baus der Roth-Waagner-Br\u00fccke im April 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1301&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681727630105{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234179240{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Der Bau der Roth-Waagner- \u00dcberbr\u00fcckung im A<span style=\"font-size: 10pt;\">prila 1941<\/span>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1309&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681727642120{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234288530{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Die Arbeiten an der \u00dcberbr\u00fcckung fanden auch nachts statt<\/em><em><span style=\"font-size: 10pt;\">.<\/span> Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1305&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681727651821{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234227627{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Der Bau der Roth-Waagner- \u00dcberbr\u00fcckung im\u00a0 May 1941. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1313&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681727661408{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234329508{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Italienische Offiziere \u00fcberwachten den Bau im Mai 1941<\/em><\/span><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_column_text]Die italienischen Ingenieurseinheiten beendeten die Arbeit innerhalb von kaum drei Monaten. Die feierliche Er\u00f6ffnung fand am 28. Juni 1941 statt. Damals reiste der italienische Verkehrsminister Host Venturi mit einem Sonderzug nach Borovnica. Er wurde vom Kommandeur der Provinz Ljubljana (Gebiet Ljubljana) Emilio Grazioli, dem Armeegeneral Ambrosio und dem Befehlshaber des Armeecorps General Robotti begleitet. Die hohen G\u00e4ste wurden am Bahnhof Borovnica von den Repr\u00e4sentanten der lokalen Obrigkeit und den Nachbargemeinden begr\u00fc\u00dft. Auch die Schuljugend war versammelt. Der Minister besichtigte nach dem Rapport die neue \u00dcberbr\u00fcckung des Viadukts und hielt eine Rede vor den Versammelten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine Gedenkmarke in zwei Ausf\u00fchrungen mit dem Motiv der \u00dcberbr\u00fcckung des Viadukts und den Schriftz\u00fcgen \u00bbReggimento Ferrovieri\u00ab und \u00bbRicostruzione viadotto di Borovnica 28. 6. 1941\u00ab herausgegeben. Um 12.00 Uhr verlie\u00dfen die hohen G\u00e4ste Borovnica und fuhren als Erste \u00fcber die neue mit Fahnen geschm\u00fcckte \u00dcberbr\u00fcckung.[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1343&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681729415558{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234381004{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Ankunft hochrangiger G\u00e4ste zur Er\u00f6ffnung der \u00dcberbr\u00fcckung am 28. Juni 1941<\/em><em><span style=\"font-size: 10pt;\">. <\/span>Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1347&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681729427913{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234423556{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Aufstellung italienischer Soldaten bei der Wiederer\u00f6ffnung der Br\u00fccke am 28. Juni 1941. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1351&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681729438073{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234478052{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Die Wiederer\u00f6ffnung der Br\u00fccke am 28. Juni 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1355&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681729447966{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234545197{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Am 28. Juni 1941 passierte der erste Zug mit hohen G\u00e4sten der \u00dcberbr\u00fcckung<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1339&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681729460366{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689234609205{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Roth-Waagner \u00dcberbr\u00fcckung im Juni 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_column_text]Die italienische Armee baute zur Sicherung des Viadukts und der Eisenbahnstrecke Posten und einzelne Bunker entlang der gesamten Trasse nach Postojna. Auf den Bergen Trebelnik und Planina errichteten sie eine Luftabwehr und bauten auch Seilbahnen zu diesen Posten. Die Soldaten wohnten in Barracken und gr\u00f6\u00dferen Wirtschaftsgeb\u00e4uden im ganzen Dorf. In Dol wurden 11 Aufenthaltsbarracken, die nach dem Ende des Kriegs als Barracken im Kriegsgefangenenlager verwendet wurden, errichtet. Die Offiziere wohnten in besseren H\u00e4usern im Dorf: in der Villa Kobi-Villa, beim Majaron und im Gemeindehaus. Das Schulgeb\u00e4ude wurde in ein Krankenhaus umfunktioniert, das Sokolski dom (Schulheim) in ein Lager und einen Stall. Im Heu-Stober von Kos war nach einigen Quellen eine Garage f\u00fcr die Automobile. Borovnica wurde mit Stacheldraht umz\u00e4unt und der Zugang und Ausgang wurde streng \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Die italienische Besatzung in Borovnica z\u00e4hlte ungef\u00e4hr 1500 Soldaten des 51. Infanteriecorps der Division Cacciatore delle Alpi, die auch \u00bbkravate rose\u00ab genannt wurde.<\/p>\n<p>Auch die Angeh\u00f6rigen der Dorfwachen halfen den Italienern. Am Sonntag, dem 27. September 1942, wurden die M\u00e4nner nach der Messe aufgerufen, den Dorfwachen beizutreten und es wurden Waffen und Munition an sie verteilt. Die Reaktion war sehr schwach, weshalb das Anwerben bis zum M\u00e4rz 1943 fortgesetzt wurde, wo die gew\u00fcnschte Anzahl von 80 Mann in der sog. \u00bbTodeslegion\u00ab erreicht wurde. Sie waren vor allem in der Umgebung von Borovnica als Begleiter der italienischen Einheiten t\u00e4tig und haben einige Male gegen die Partisanen gek\u00e4mpft. Die Partisaneneinheiten gab es zu Kriegsbeginn nicht in Borovnica. Auf der Strecke Ljubljana\u2013Postojna kam es zu Sabotagen, Verminungen der Strecke und Angriffen auf Z\u00fcge. Die Partisanen griffen am 4. Dezember 1941 die Br\u00fccke in Preserje an, besch\u00e4digten sie und t\u00f6teten einige Soldaten. Wegen dieser Aktion nahmen die Italiener 69 Einheimische fest. Im Prozess, der vom 25. Februar 1941 bis zum 7. M\u00e4rz 1942 dauerte, wurden 16 unschuldige Einwohner von Borovnica zum Tode verurteilt und am 10. M\u00e4rz in der Kiesgrube Gramozna jama erschossen. Die \u00fcbrigen wurden zu Gef\u00e4ngnisstrafen verurteilt, einige wurden auch freigesprochen. Die damaligen Geschehnisse wurden von im Buch Most (Die Br\u00fccke) von Vera Huta\u0159 umfangreich beschrieben. Im Fr\u00fchling 1942 gingen 38 Einheimische aus den D\u00f6rfern Breg und Pako zu den Partisanen, welche die Kompanie Fa\u0161karska \u010deta gegr\u00fcndet haben. Deswegen haben die Italiener die D\u00f6rfer angez\u00fcndet und gepl\u00fcndert und die Dorfbewohner in Lager nach Rab, Treviso und Gonars verbracht. Da das Viadukt mit einer starken Besatzung gesichert wurde, kam es zu keinen Partisanenangriffen auf Borovnica. Auch die Absicht, den Zug zwischen Borovnica und Verd zu stoppen und zur\u00fcck aufs Viadukt zu schicken, funktionierte nicht nach Plan. Kurz vor der Kapitulation Italiens griffen die Partisanen die Stellungen der Dorfwachen in Koti an. Sie rechneten damit, dass die Italiener zur Hilfe eilen w\u00fcrden und dadurch die Sicherung von Borovnica und des Viadukts geschw\u00e4cht w\u00fcrde. Das ist nicht eingetreten, weshalb die Partisanen nach zwei Tagen der K\u00e4mpfe Zabo\u010devo teilweise in Brand steckten, das Dorf pl\u00fcnderten und sich in die umliegenden W\u00e4lder zur\u00fcckzogen.<\/p>\n<p>Bei der Kapitulation Italiens im September 1943 fl\u00fcchteten rund 270 Angeh\u00f6rige der Dorfwachen, die sp\u00e4ter in die Einheiten der Slowenischen Domobranzen \u00fcbergingen, aus den umliegenden D\u00f6rfern nach Borovnica. In Borovnica bildete sich im Dezember 1943 das auch Eisenbahnbataillon genannte 5. Bataillon, mit der Ausgabe des Schutzes der Eisenbahnstrecke unter dem Kommando des Kapit\u00e4ns Kolman. Am Bahnhof Borovnica wurde zu diesem Zweck ein besonderer Panzerzug vorbereitet. Die deutschen Einheiten haben bei der italienischen Kapitulation au\u00dferordentlich schnell die Ordnung und Sicherung an der Eisenbahnstrecke nach Triest wiedererrichtet. Borovnica wurde vom Bataillon der Unteroffiziere aus Admont unter dem Kommando des Kapit\u00e4ns Maunz besetzt. Die deutsche Armee besetzte alle fr\u00fcher italienischen Gebiete und f\u00fchrte ihren Terror ein. Sie nahm auch Borovnica ein. Der Berichterstatter zeichnete am 11. Oktober 1943 Borovnica und die Umgebung mit allen wichtigen Milit\u00e4t- und Zivilobjkten detailliert auf. Auch ihre Auflistung wurde hinzugef\u00fcgt. Daraus kann ersehen werden, dass die damalige Obrigkeit zur Sicherung Luftabwehrnester benutzte, und zwar auf den Bergen Planina, Junski gri\u010d, in Dol und auf beiden Seiten des Viadukts. Im Mai 1944 wurde in Borovnica eine gro\u00dfe antikommunistische\u00a0 Versammlung organisiert.[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1360&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803000065{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235058435{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Italienische Soldaten in Borovnica im Juni 1941<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1364&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803010496{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235115683{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Besuch des Hochkommissars der Provinz Ljubljana Emilio Grazioli.<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1368&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803020304{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235174013{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Italienischer Bunker vor dem Viadukt<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1372&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803030904{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235241284{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Aufstellung der Milit\u00e4reinheit der (Quisling) Heimgarde . Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1376&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803041723{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235289835{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Eine Einheit deutscher Soldaten bei einer Kundgebung in Borovnica. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h1>Angriffe der Alliierten auf Borovnica<\/h1>\n<p>Die Angriffe der Alliierten auf das Viadukt begannen 1944. Die Schulchronik notiert den ersten Angriff bereits am 25.2.1944. Es flogen 30 Flugzeuge \u00fcber Borovnica und warfen einige Bomben ab. Diese Aktion ist auf der Liste der Fliegerangriffe der USAF f\u00fcr das Mittelmeer nicht zu finden. Vielleicht handelte es sich um Flugzeuge, die wegen schlechtem Wetter ihr urspr\u00fcngliches Ziel nicht bombardieren konnten. Bei der R\u00fcckkehr warfen sie die Bomben \u00fcber dem Dorf ab. Geplante Luftangriffe begannen im August 1944. Die Einheiten, die \u00fcber Borovnica flogen, waren im Rahmen des 12. und 15. Kommandos der USAF aktiv. Die Aktionen verliefen so, dass die Flugzeuge von den Flugh\u00e4fen in Italien starteten und nach Slowenien flogen. Die Bomben wurden aus einer H\u00f6he von zwischen 2000 und 3000 m abgeworfen. Wie schwer es war, aus so einer H\u00f6he das Viadukt, das kaum 10 m breit war, zu treffen, kann man sich nur vorstellen. Der L\u00e4nge nach war das Viadukt mehr als 500 m lang, aber die Flugzeuge konnten es wegen der h\u00fcgeligen Konfiguration nicht in niedrigerer H\u00f6he \u00fcberfliegen. Damit die Aktion erfolgreich sein konnte, mussten somit sehr viele Bomben abgeworfen werden.<\/p>\n<p>Der erste Angriff auf das Viadukt wurde im August 1944 von den Flugzeugen der 301. Flugstaffel im Kontingent des 5. Bombenregiment der USAF durchgef\u00fchrt. Die B-17-Flugzeuge warfen am Samstag, dem 26. August, um rund zehn Uhr vormittags, in drei Wellen zu sieben Flugzeugen Bomben dar\u00fcber abgeworfen. Die H\u00e4user im Dorf Kurja vas, in Gri\u010d und in Maln wurden zerst\u00f6rt. Die Dorfbewohner wurden von diesem Angriff unvorbereitet getroffen. So mancher hat die sich n\u00e4hernden Flugzeuge sogar mit Neugier beobachtet. Im Angriff, der rund 15 Minuten dauerte, verloren 12 Einheimische und einige Soldaten das Leben. Das Ziel wurde nicht getroffen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten beiden Angriffe, am 27. und 29. August, wurden von B-24-Bombern, die das 47. Flugregiment der USAF bildeten, durchgef\u00fchrt. Der erste Angriff war erfolglos, das Viadukt blieb unbesch\u00e4digt. Im zweiten Angriff haben 28 Flugzeuge 84 Tonnen Bomben abgeworfen. Er dauerte gute zehn Minuten und verursachte so wenig Schaden, dass er von den Deutschen problemlos repariert werden konnte. Die Berichte der Besatzungen der amerikanischen Bomber erw\u00e4hnen, dass es keine Flugabwehr \u00fcber dem Ziel gegeben habe. Die Einwohner von Borovnica waren diesmal vorbereitet, da die gro\u00dfe Mehrheit das Dorf bereits nach dem ersten Angriff verlassen hatte. Sie zogen sich in die nahegelegenen Siedlungen zur\u00fcck, vor allem nach Koti. Der Ort wurde auch vom Oberbefehlshaber der Einheiten der Domobranzen, General Leon Rupnik, besucht, der die Folgen der Angriffe mit eigenen Augen besichtigte. Die Zeitschrift Slovenec, die den Angriffen viel Raum widmete, schrieb am 1. September 1944:<\/p>\n<p><em>\u00bbDas Ungl\u00fcck, dass Borovnica traf, ist schrecklich. Augenzeugenbericht. Borovnica, 30. Aug.<\/em><\/p>\n<p><em>Als wir in den Zeitungen von den Luftangriffen auf verschiedene Orte lasen, konnten wir den Berichten \u00fcber die Ungl\u00fccke, welche die Bombardements begleiten, nicht glauben. Wir haben die Wirkung der Luftangriffe sogar untersch\u00e4tzt. Erst die bittere Erfahrung lehrte uns, dass Luftangriffe wirklich etwas schreckliches sind. Die zerst\u00f6rten Heime und vernichteten Leben machten uns mit den Ungeheuerlichkeiten des Kriegs, die er uns bisher recht viele gebracht hat, bekannt.<\/em><\/p>\n<p><em>Am Samstag, dem 26. August um halb Zehn flogen angloamerikanische Flugzeuge \u00fcber Borovnica und kreisten fast eine Viertelstunde \u00fcber dem Dorf. Wir haben sie uns angesehen und geraten, wohin sie starten werden. Die Flugzeuge waren in Gruppen zu sieben Flugzeugen eingeteilt, unter denen das F\u00fchrungsflugzeug eine dunklere Farbe hatte, die \u00dcbrigen waren heller.<\/em><\/p>\n<p><em>Einige Minuten vor Zehn haben die Flugzeuge etwas abgeworfen. Es sah aus wie Bl\u00e4tter. Als diese \u201eBl\u00e4tter\u201c aber begannen, zu schnell auf das Dorf zu fallen, und als es anfing, durch die Luft zu pfeifen, haben wir sofort gewusst, was kommt. Eilig haben wir ein Versteck gesucht, auch wenn es noch so bescheiden sein sollte. Aber es begann schon zu donnern. Die Detonation folgte und \u00fcber dem Dorf w\u00e4lzte sich ein erstickender Rauch und bedeckte die traurigen Folgen der Bombardierung. Erst, als der Rauch sich hob und wir uns \u00fcberzeugt hatten, dass keine Flugzeuge mehr \u00fcber Borovnica kreisten, wagten wir uns ans Tageslicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Von der starken Druckwelle und der Schrapnelle sind mehrere H\u00e4user eingest\u00fcrzt, alle H\u00e4user in Borovnica wurden besch\u00e4digt. Da die Leute keinen Angriff erwarteten, wurden sie vom Bombenangriff bei der Arbeit erwischt, was f\u00fcr Debevc Jo\u017ee, der vom Majaron-S\u00e4gewerk fl\u00fcchtete und von einem Bombensplitter auf der Flucht get\u00f6tet wurde, verheerend war. Beim Weglaufen vom Feld wurden auch Nova\u010dan Francka, Mutter und Tochter von Medenov, Fl\u00fcchtlinge aus Ko\u017eljek, get\u00f6tet. Die Mutter von Kondardi wurde vom brennenden Geb\u00e4ude der Petri\u010d- Stallung versch\u00fcttet. Neben diesen wurden noch get\u00f6tet: Pavlov\u010di\u010ds einige Monate altes M\u00e4dchen, auf die Putz gest\u00fcrzt ist, zwei Kinder von Ko\u0161ir und die Mutter von Makovec. Den schweren Verletzungen erlag das Familienoberhaupt Levstik Franc, Schuhmacher, dem das Bein abgerissen und der Bauch aufgerissen wurden. Rund 30 Verwundete mussten ins Krankenhaus nach Ljubljana gebracht werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Um zu sehen, welches Ungl\u00fcck Borovnica traf und wie man ihm m\u00f6glichst bald und m\u00f6glichst umfangreich helfen k\u00f6nnte, fuhr Hr. Pr\u00e4sident Divisionsgeneral Leon Rupnik nach Borovnico und besichtigte die Tr\u00fcmmer und Ruinen! So kann er am umfangreichsten alles N\u00f6tige zur Unterst\u00fctzung von Borovnica unternehmen und auch den anderen verm\u00f6genden Einwohnern von Ljubljana ein Vorbild sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Einige haben erwartet, dass der Angriffe wiederholt werden w\u00fcrde und begannen, die n\u00f6tigste Kleidung und Schuhwerk abzutransportieren, weil jeder wusste, dass der Winter vor der T\u00fcr steht, der ihn nicht nur ohne Dach, sondern auch ohne Schuhwerk und Kleidung erwischen kann. Da sich nur die am meisten Betroffenen darin fanden und ihr Wichtigstes abtransportiert haben, wurden diejenigen, die am Vortag nicht so betroffen waren, sofort am Tag danach vom erneuten Luftangriff \u00fcberrascht und ihnen wurde alles zerst\u00f6rt.<\/em><\/p>\n<p><em>N\u00e4mlich, am Sonntag kamen erneut angloamerikanische Flugzeuge geflogen und warfen eine ziemlich gro\u00dfe Zahl an Bomben ab. Das sch\u00f6ne \u00bbKurja vas\u00ab mit lauter neuen H\u00e4usern und dem sch\u00f6nsten \u00a0Jager-Haus wurde vollkommen zerst\u00f6rt. Andererseits fiel eine ziemlich gro\u00dfe Zahl von Bomben auf dem Bauernhof Mavc. Das Wohnhaus mit der Mehrheit der Einrichtung, das Wirtschaftsgeb\u00e4ude, wo auch die Ferkel versch\u00fcttet wurden, die Wohnung von Tar\u0161i\u010d Ivan, dem Arbeiter, mit der gesamten Einrichtung, sodass er nach dem Angriff unter den Tr\u00fcmmern suchte, ob noch etwas nutzbares zu finden sei, wurden zerst\u00f6rt. Bei diesem Angriff wurden auch viele Erzeugnisse zerst\u00f6rt, weil die Bomben die bearbeiteten \u00c4cker rund um den Heustober Kos und im Mavc Tal.<\/em><\/p>\n<p><em>Da die Leute mit den Luftangriffen schlechte Erfahrungen gemacht haben und alle davon \u00fcberzeugt waren, dass sie sich wiederholen werden, begannen sie sich am Montag bereits in den fr\u00fchen Morgenstunden aus Borovnica zur\u00fcckzuziehen. Jedoch endete dieser Tag ohne Angriff. Am Nachmittag wurden die Opfer des samst\u00e4glichen Luftangriffs begraben.<\/em><\/p>\n<p><em>Traurig waren die Leute, als sie die Tr\u00fcmmer ihrer Heime sahen, aber noch schlimmer war der Schlag f\u00fcr diejenigen, die ihre Lieben verloren hatten. Hier beweinen M\u00fctter ihre Kinder, dort stehen die Kinder in stummer Trauer am Grab ihrer Mutter, wo sie bereits vorher Waisen ohne Vater sind. Die Familien und Levstik und Debevc werden sehr schwer ohne die f\u00fcrsorgenden V\u00e4ter f\u00fcr ihren Unterhalt aufkommen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Da der Angriff am Montag ausblieb, hat er Borovnica am Dienstag nicht verschont. Am meisten waren der Ostteil von Borovnica und das Feld beim Dorf Dol betroffen. Den gr\u00f6\u00dften Schaden haben Hr. Kobi, dessen S\u00e4gewerk verbrannt ist, und Hr. B\u00fcrgermeister Kova\u010di\u010d, dessen Heim und das \u017derjav Haus zerst\u00f6rt wurden.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Schaden, den Borovnica erleidet, ist sehr gro\u00df, aber nur wenige denken daran, weil sie um ihre Leben f\u00fcrchten. Die Leute schlafen am meisten im Freien. Wenn sie morgens aufstehen, kochen sie sich etwas Kleines und sind schon bereit, sich so weit wie m\u00f6glich von Borovnica zu entfernen. Sie kehren erst sp\u00e4t nachmittags zur\u00fcck, alle erschrocken, was und wo erneut zerst\u00f6rt ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn man sich all diesen Schaden anschaut, besonders wenn man sieht, das mehrheitlich solche betroffen sind, welche die bescheidenen H\u00e4user niemals wieder aufbauen k\u00f6nnen werden, fragt man sich, ob sich ein menschliches Herze regen wird und den Betroffenen mit einer noch so bescheidenen Gabe zu Hilfe kommen wird.\u00ab<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Slovenec, 1. 9. 1944, Jahrgang 51, Nummer 200<\/em><\/span><\/p>\n<p>Die Alliierten lie\u00dfen das Viadukt bis zum 26. September 1944 in Ruhe. Diese Nacht wird wahrscheinlich keiner der damaligen Einwohner von Borovnice jemals vergessen. Die Flugzeuge Liberator, Wellington und Halifax der 205. Bombergruppe der RAF flogen aus Foggia in Italien los und kamen um 21.35 \u00fcber Borovnica an. Innerhalb einer halben Stunde warfen sie aus ihrem Rumpf 179 Tonnen Bomben ab. Zur Beleuchtung warfen sie Leuchtbomben mit Fallschirmen ab, sodass der Angriff von den Einwohnern von der anderen Seite des Moor von Ljubljana und sogar in Logatec gesehen werden konnte. Das Viadukt wurde an der Westseite in Richtung des Bahnhofs besch\u00e4digt, aber die Deutschen haben den Verkehr sehr schnell wiederhergestellt. Einer der Mitglieder der Besatzung des Flugzeugs Wellington, Hr. Brynley Watkins, besuchte 1980 Slowenien. Damals erw\u00e4hnte er im Gespr\u00e4ch mit der Zeitung Delo, dass sein Flugzeug am Nachtangriff auf das Viadukt in Borovnica dabei war.<\/p>\n<p>1944 brachte das Ende des Verkehrs \u00fcber die Br\u00fccke. Die B-25-Flugzeuge Mitchell der 340. Bombergruppe der 57. Bombenregiments der USAF flogen vom St\u00fctzpunkt Alesani in Korsika um rund 9.00 Uhr vormittags los. Nach zwei Stunden Flug warfen sie um 11.00 ihre t\u00f6dliche Ladung \u00fcber Borovnica ab. Die Roth-Waagner-Konstruktion gab nach und st\u00fcrzte an der Westseite in Richtung des Bahnhofs ein. Die deutschen Flugabwehrkanonen besch\u00e4digten einen der Bomber, der aber gl\u00fccklich auf halbem Weg nach Korsika landete. Bereits am Folgetag, dem 28. Dezember 1944, warfen die Bomber von diesem St\u00fctzpunkt, diesmal eine halbe Stunde sp\u00e4ter, Bomben auf den Ostteil des Viadukts. In der Formation befand sich auch das Flugzeug mit der Bezeichnung V 9, auch Miss Rebell genannt. Obwohl die Genauigkeit der Bombenabw\u00fcrfe aus allen Flugzeugen fotografiert wurde, blieben bis heute einige Aufnahmen gerade aus diesem Flugzeug erhalten. In diesem Angriff warfen die Verb\u00fcndeten 98 Bomben mit einem Gewicht von jeweils 500 kg ab. Sie besch\u00e4digten den Ostteil des Viadukts, haben ihn es aber nicht abgerissen. Das war gleichzeitig auch der letzte Angriff, der von den angloamerikanischen Bombern durchgef\u00fchrt wurde. 1945 wurden die Luftangriffe von J\u00e4gern aus dem Bestand der NOV (Volksbefreiungsarmee) und POJ (Partisanenabteilungen Jugoslawiens) durchgef\u00fchrt.[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1380&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803133836{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235591369{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Nach den ersten Bombardierungen zogen die Einheimischen in die umliegenden D\u00f6rfer<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1384&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803143648{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235638784{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">L\u00f6schen des Feuers in Kobis S\u00e4gewerk<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1388&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803154171{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235779168{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Die Folgen des Bombenangriffs im August 1944<\/em><\/span><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1392&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803166024{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235796200{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Die Folgen des Bombenangriffs im August 1944. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1396&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803175483{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689235819209{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Die Folgen des Bombenangriffs im August 1944. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h1>Deutsche Umgehungsstrecke und Ende des 2. Weltkriegs<\/h1>\n<p>1945 nahte das Kriegsende. Obwohl das Viadukt seit dem Dezember 1944 nicht \u00fcberfahrbar war, wurde es vom Januar bis zum April mehrmals von den Jagdflugzeugen des Typs Spitfire, die mit Bomben und Beschuss im bereits ohnehin vollkommen vernichteten Dorf zus\u00e4tzlichen Schaden verursachten und den Bau der deutschen Umgehungsstrecke behinderten, angegriffen. Die Deutschen begannen diese am 8. Januar 1945 zu bauen. Die Trasse der Strecke sank an der Br\u00fccke vorbei in Richtung Jele und Dra\u017eica, wo sie im scharfen Bogen mit der Neigung von 33 \u2030 das Tal querte und dann mit diesem in Richtung des ehemaligen Bahnhofs anstieg. Dort schloss sie an die bestehende Strecke an. Dabei st\u00fcrzten einige H\u00e4user teilweise oder g\u00e4nzlich ein. Die neue Eisenbahn war vor allem ein 2,5 km langes Provisorium, auf dem die Z\u00fcge ausschlie\u00dflich mit Zusatzgespannen (eine Lokomotive vorn, die andere am Ende der Komposition) oder Hilfsgespannen (zwei Lokomotiven zusammen) fahren sollten. Die \u00dcberreste der sog. Deutschen Strecke sind heute noch zu sehen.<\/p>\n<p>Die Verh\u00e4ltnisse auf der Baustelle wurden von Aufkl\u00e4rungsflugzeugen der Alliierten regelm\u00e4\u00dfig verfolgt. Der Erkundungsbericht vom 20. Februar 1945 sagt, das Viadukt bleibe unfahrbar, es seien darauf seit dem 27. Dezember 1944, als die Roth-Waagner-Konstruktion eingerissen wurde, keine \u00c4nderungen zu sehen. Daraus wurde geschlossen, dass die Deutschen nicht die Absicht h\u00e4tten, das Viadukt zu reparieren. In der Fortsetzung beschreibt der Bericht die Aktivit\u00e4ten beim Bau der Umgehungsstrecke, der zwischen dem 4. und 22. Januar 1945 begonnen habe. Wegen des anspruchsvollen Baus wurde der Abschluss der Arbeiten noch mindestens einen Monat lang nicht erwartet. Am 20. Februar 1945 wurde die Lokomotive des Bauzugs zerst\u00f6rt, am 22. M\u00e4rz 1945 kam es erneut zu Bombardierungen. Der neue Angriff fand auch am 12. 4. 1945 statt, wobei zwei Eisenbahner starben. Noch bevor die Deutschen die Strecke fertigstellten, haben die Alliierten sie mehrmals bombardiert und so den Bau verhindert. Es haben ungef\u00e4hr 300 Arbeiter daran gearbeitet. Zu ihrer Sicherheit wurden Bunker in den Berg gebohrt. Die Deutschen haben alle m\u00f6glichen Mittel in die Umgehungsstrecke, die damals zur Verf\u00fcgung standen, investiert. Die Eisenbahn wurde am 2. Mai 1945 fertiggestellt, aber es handelte sich um einen Pyrrhus-Sieg, denn vier Tage davor marschierten die Partisanen in Postojna ein. Bereits am 4. Mai n\u00e4herten sie sich Borovnica. Die Deutschen konnten nicht mehr an die Benutzung der neuen Eisenbahn denken. Die Strecke soll erst nach der Befreiung befahren worden sein. Sie sollte den regelm\u00e4\u00dfigen, jedoch langsamen und z\u00f6gerlichen Verkehr auf der Strecke Ljubljana \u0336 Triest erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Am 5. Mai 1945 sprengte die deutsche Pionierabteilung um halb Acht morgens die Reste der Roth-Waagner-\u00dcberbr\u00fcckung, die g\u00e4nzlich einst\u00fcrzte. Sie versuchten auch die Viadukte Jelenova dolina und die Viadukte Dol zu sprengen, aber das gelang ihnen nicht wegen des Mangels and Sprengstoff, aber es gelang ihnen, die (fr\u00fcher viadukt Pako genannte) Br\u00fccke zwischen Pako und Gori\u010dica abzurei\u00dfen. Rund um drei Uhr nachmittags haben die Deutschen und die Domobranzen das Dorf verlassen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1400&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803262907{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689236071173{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Folgen der Bombardierung des Bahnhofs. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1404&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803275427{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689236139682{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Eingest\u00fcrzte Roth-Waagner-\u00dcberbr\u00fcckung<\/em><\/span><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1408&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803288664{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689236180754{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Eingest\u00fcrzte Roth-Waagner-\u00dcberbr\u00fcckung. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>\u00a0[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1412&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803300712{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689236198403{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Eingest\u00fcrzte Roth-Waagner-\u00dcberbr\u00fcckung.. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1416&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803311203{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689236245548{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><span style=\"font-size: 10pt;\">Borovnica-Viadukt im Oktober 1945<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Museum f\u00fcr Zeitgeschichte Sloweniens<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1681804067219{background-color: #d6d6d6 !important;}&#8221;][vc_column][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221; gap=&#8221;15&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1681807001244{margin-top: 5% !important;margin-right: 5% !important;margin-bottom: 5% !important;margin-left: 5% !important;}&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1681807012196{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;1016&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681803656188{margin-top: 0px !important;margin-right: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 5% !important;padding-left: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Von Wien nach Triest<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683886460662{padding-right: 5% !important;padding-left: 5% !important;}&#8221;]In den drei\u00dfiger Jahren des 19. Jahrhunderts erreichte die Eisenbahn europ\u00e4ischen Boden&#8230;[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2F|title:Gradnja%20viadukta&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1681807021004{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;883&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680703773883{margin-top: 0px !important;margin-right: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 5% !important;padding-left: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Bau des Viadukts<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683958508926{padding-right: 5% !important;padding-left: 5% !important;}&#8221;]Das Viadukt in Borovnica war das gr\u00f6\u00dfte \u00dcberbr\u00fcckungsobjekt auf der Trasse der S\u00fcdeisenbahn zwischen Wien und Triest&#8230;[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2Fgradnja-viadukta%2F|title:Gradnja%20viadukta&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1681807028100{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;896&#8243; 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Mai 1945 befreit, als die Einheiten der 29. herzegowinische Angriffsdivision dort einmarschierten&#8230;[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2Fnova-proga%2F|title:Nova%20proga&#8221;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/3&#8243;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1828&#8243; img_size=&#8221;400&#215;92&#8243; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1683966351547{padding-top: 5px !important;}&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/3&#8243;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Diese Website ist Teil des Projekts <b>\u00bbThemenpark und Erinnerungspfad des Borovnica-Viadukts\u00ab<\/b>, das vom <i>Europ\u00e4ischen Fonds <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><i>f\u00fcr regionale Entwicklung <\/i>(EFRD) von der <b><i>Lokalen Aktionsgruppe Barje z zaledjem<\/i><\/b> mitfinanziert wird.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column css=&#8221;.vc_custom_1680709061053{padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;1005&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680765339170{margin-bottom: 0% !important;padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683959224957{margin-top: 0% !important;padding-top: 1% !important;padding-bottom: 1% !important;background-color: #1e1e1e !important;}&#8221;] Viadukt in Borovnica 1850 &#8211; 1944 [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_height=&#8221;yes&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680708750189{margin-top: 0px !important;margin-right: 5% !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 5% !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683874382834{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;] 10. april 1941 Als nach [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-fullscreen.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1735","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1735"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1961,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1735\/revisions\/1961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}