{"id":1726,"date":"2023-04-06T07:45:11","date_gmt":"2023-04-06T06:45:11","guid":{"rendered":"http:\/\/borovniski-viadukt.si\/borovnica\/"},"modified":"2023-07-12T09:27:15","modified_gmt":"2023-07-12T08:27:15","slug":"borovnica","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/borovnica\/","title":{"rendered":"Borovnica"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column css=&#8221;.vc_custom_1680709061053{padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;995&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680765137747{margin-bottom: 0% !important;padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683959316085{margin-top: 0% !important;padding-top: 1% !important;padding-bottom: 1% !important;background-color: #1e1e1e !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 24pt; color: #ffffff;\">Viadukt in Borovnica 1850 &#8211; 1944<\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_height=&#8221;yes&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680708750189{margin-top: 0px !important;margin-right: 5% !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 5% !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683873692081{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<h1><strong>Borovnica<\/strong><\/h1>\n<p>Borovnica, ein kleines Dorf im s\u00fcdlichen Teil des Moor von Ljubljana, z\u00e4hlte in dieser Zeit ungef\u00e4hr f\u00fcnfzig H\u00e4user. Mit welchen Gef\u00fchlen die Einwohner von Borovnica die Menge der Arbeiter, die das Viadukt bauten, empfingen, kann heute nur gemutma\u00dft werden. Es ist aber eine Tatsache, dass sich das Leben im Dorf seit diesem fernen Jahr 1850 grundlegend ge\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Unter den Arbeiten, die nach Borovnica kamen, waren die meisten aus Friaul. Sie wohnten in Baracken rund um die Baustelle, vor allem in Laze und Dol. Zu ihrer Versorgung wurde in Dol eine K\u00fcche gebaut, in Laze eine Krankenstation, auf der Wiese zwischen Dol und Laze wurde ein Markt errichtet. Aus jener Zeit sind auch einige Ortsnamen erhalten geblieben, z. B. Ku\u017enica (Schmiede) und Tr\u017enica (Markt). An Sonntagen wurde die Messe f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen Arbeiter in Italienisch abgehalten. Die Vorarbeiter und Ingenieure wohnten vorwiegend bei Einheimischen. Jedenfalls war die Versorgung der gro\u00dfen Anzahl an Arbeitern eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der das gesamte Dorf mitarbeitete. Nach dem Ausbruch der Cholera 1855, welche die Arbeiterzahl stark ausd\u00fcnnte, wurde aus Zakotek auch die Wasserleitung an die Baustelle herangef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der Eisenbahnbau bedeutete f\u00fcr die Einheimischen eine gute Verdienstquelle. Einige verkauften ihre Grundst\u00fccke f\u00fcr den Bedarf des Baus, andere arbeiteten auf die eine oder andere Art als Bauarbeiter und Transporteure am Bau mit. Auch im Steinbruch und in den Ziegelfabriken fand man Arbeit. So mancher Bauernhof wurde in dieser Zeit vernachl\u00e4ssigt, da der Wunsch nach einem Verdienst vor allem M\u00e4nner auf die Baustelle lockte. Zur Versorgung der Arbeitskr\u00e4fte w\u00e4hrend des Baus konnten die Einheimischen alle Handels\u00fcbersch\u00fcsse verkaufen, der Handel und die Gastwirtschaft bl\u00fchten. Die Ankunft der Eisenbahn bedeutete auch die Entwicklung des Orts. Die Stra\u00dfen wurden verbessert und der Bau des Wasserleitungsnetzes begann. Borovnica mit den umliegenden D\u00f6rfern geh\u00f6rt zu den Haufend\u00f6rfern, die sich in Zentralslowenien auf dem Land entwickelten. Die Charakteristik dieser Bebauung sind H\u00e4user, die etwas angeh\u00e4uft stehen, ohne vorgeschriebene Ordnung. Gew\u00f6hnlich gibt es im Dorf eine Hauptverkehrsstra\u00dfe, an die alle \u00fcbrigen Stra\u00dfen anbinden. In Borovnica ist das die heutige Stra\u00dfe Zalarjeva cesta, an der sich unter dem Hang des Trebelnik die H\u00e4user und Wirtschaftsgeb\u00e4ude dr\u00e4ngten, dann folgten in Richtung des Bachs Borovni\u0161\u010dica die G\u00e4rten, Obstg\u00e4rten, Acker und Wiesen. Der alte Teil von Borovnica und die umliegenden D\u00f6rfer haben diese Form teilweise bis heute bewahrt.<\/p>\n<p>Mit der Ankunft der Eisenbahn \u00e4nderte sich im kleinen Ort so manches. Die Welt kam auf einmal ungew\u00f6hnlich nahe und Borovnica mit der Umgebung begann sich schnell zu entwickeln. Nach dem Landesrecht wurde 1869 die Gemeinde Borovnica mit den Ortschaften Borovnica, Zabo\u010devo, Preserje, Kamnik und Rakitna mit insgesamt 4141 Einwohnern gebildet. Borovnica allein z\u00e4hlte in diesem Jahr 624 Einwohner, 1880 schon 749 Personen und stand nach dem Wachstum der Einwohnerzahl unter den D\u00f6rfern in Krain an der 7. Stelle.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221; gap=&#8221;5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680864952203{margin-top: 2% !important;}&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1127&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680864801019{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148808898{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Borovnica zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<br \/>\n<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1131&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680864828502{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148822283{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Postkarte von Borovnica. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1135&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680864845310{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148835483{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Postkarte von Borovnica aus dem Jahr 1899. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/span><\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1139&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680864870590{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148854691{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Postkarte von Borovnica. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/span><\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner css=&#8221;.vc_custom_1680865044915{margin-top: 0px !important;}&#8221;][vc_column_inner][vc_column_text]Borovnica war seither durch seine Gastfreundschaft und das gro\u00dfe Nationalbewusstsein bekannt. 1874 wurde der leseverein, der die treibende Kraft des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens wurde, gegr\u00fcndet. An wichtigen Jubil\u00e4en und anderen Nationalfeiertagen kamen die Leute von fern und nah gern in das kleine Dorf unter dem m\u00e4chtigen Viadukt. Der Vorsitzende des Vereins Janez Bor\u0161tnik dr\u00fcckte der Bewegung seinen Stempel auf.<\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter (1876) wurde in Borovnica das neue Schulgeb\u00e4ude er\u00f6ffnet. Die Jugend wurde bis dahin nicht unbedingt gelehrt, im Rahmen des Religionsunterrichts wurde das von Pfarrern und Organisten gemacht. Gerade der Pfarrer Janez Skubic gab 1848 den Ansto\u00df zur Gr\u00fcndung der Schule. Die Lehre verlief im Pfarrhaus (der heutigen Bibliothek). Zum Lehrer wurde Fran Papler, der mit seinem Wissen und seinen Aktionen das Nationalbewusstsein, das lehrreiche und kulturelle Leben im Ort wesentlich beeinflusste und auch im Bereich des Obstbaus aktiv war.<\/p>\n<p>Die Ankunft der Eisenbahn verursachte neben der gesellschaftlichen auch die schnelle wirtschaftliche Entwicklung. Das Erscheinungsbild des Orts ver\u00e4nderte sich. Es wuchsen gro\u00dfe Markth\u00e4user, L\u00e4den und Gasth\u00e4user erschienen, das Wasserleitungsnetz begann sich zu entwickeln. Als treibende Wirtschaftskraft entwickelte sich die holzverarbeitende T\u00e4tigkeit. Neben den gro\u00dfen S\u00e4gewerken wuchsen M\u00f6belfabriken. Die wichtigsten waren die Kobi-, Majaron-, Petri\u010d- und \u0160vigelj-S\u00e4gewerke. Der Bau der S\u00fcdeisenbahn hat das bereits recht gut entwickelte S\u00e4gewerkhandwerk in Borovnica noch beschleunigt, ebenso die Nutzung der W\u00e4lder sowie den Verkauf von Holz nach Triest und anderswohin. Langsam ver\u00e4nderte sich auch die Einwohnerstruktur. Die Einwohner von Borovnica erhielten Arbeit bei der Eisenbahn, in den S\u00e4gewerken, einige fuhren anderswohin zur Arbeit. Die Anzahl der Handwerker wuchs. Die Gro\u00dfversammlung der Landwirtschaftsgesellschaft schlug 1868 vor, die Niederlassung der Gesellschaft auch f\u00fcr Borovnica zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Trotz der schnellen Entwicklung stahl sich in Potopisne \u010drtice (Reiseberichte), die von der Zeitschrift Kmetijske in rokodelske novice im Dezember 1894 in der 49. Ausgabe ver\u00f6ffentlicht wurden, die Notiz, die sich sp\u00e4ter als sehr wahr erwies: \u00bb<em><a href=\"https:\/\/www.dlib.si\/details\/URN:NBN:SI:DOC-VARTRQGL\/?euapi=1&amp;query=%27keywords%3dborovni%c5%a1ki+viadukt%40OR%40fts%3dborovni%c5%a1ki+viadukt%27%27&amp;sortDir=ASC&amp;sort=date&amp;pageSize=25&amp;frelation=Kmetijske+in+rokodelske+novice\">Reisebericht. Aus Ljubljana nach Ljubljana<\/a><\/em><em> \/ Autoren: <a href=\"https:\/\/www.dlib.si\/results\/?query='contributor=Jos.+Levi%c4%8dnik'\">Jos. Levi\u010dnik<\/a>. Die n\u00e4chste Station Borovnica ist wegen der gigantischen Br\u00fccke, die kurz davor die Eisenbahn sehr hoch \u00fcber das gleichnamige Tal f\u00fchrt, bekannt. Eigentlich stehen zwei Br\u00fccken in der H\u00f6he von etwa 20 nautischen F\u00e4den aufeinander. Alles das: die Br\u00fccke und den Bahnhof, aber auch den Bau der Eisenbahn durch das Moor von Ljubljana habe ich im Kalender der Gesellschaft des Hl. Mohor Jahrgang 1874, Seiten 191 bis 196, sehr genau und gr\u00fcndlich notiert, weshalb mir das Wiederholen von alledem an dieser Stelle unn\u00f6tig erscheint. Aber eines erw\u00e4hne ich heute noch. Zwar wird so mancher vielleicht beim Lesen meiner Gedanken den Kopf sch\u00fctteln, aber ich spreche sie dennoch aus, n\u00e4mlich: unsere Nachkommen werden es vielleicht noch erleben, dass die Eisenbahn \u00fcber das Moor und das Viadukt in Borovnica \u2014 eine gigantische monumentale Ruine sein wird. So mancher von uns \u00e4lteren Leuten kann sich noch erinnern, wie viele bedenken es gegen den Bau der Eisenbahn durch das Moor von Ljubljana gab, und dass die Durchf\u00fchrung \u00fcberwiegend nur der Eigenwilligkeit des damaligen Handelsministers Bruck zuzuschreiben ist.\u00ab<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221; gap=&#8221;5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680864952203{margin-top: 2% !important;}&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1143&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865317586{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148871779{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Postkarte von Borovnica aus dem Jahr 1903. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1147&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865329117{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148883363{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em> Postkarte von Borovnica. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1151&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865341430{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148909442{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Postkarte von Borovnica. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/span><\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1155&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865388350{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148928426{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Postkarte von Borovnica aus dem Jahr 1903. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/span><\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_column_text]Damit die Bev\u00f6lkerung in Frieden und sicher leben k\u00f6nne, ist in den Zeitungen von 1880 von der Absicht der Gr\u00fcndung einer Gendarmeriestation in Borovnica zu lesen. \u00dcberhaupt sind die achtziger Jahre des 19. Jahrhundert au\u00dferordentlich interessant. Neben der Gr\u00fcndung der \u00bbPo\u017earna bramba\u00ab (Feuerwehr) konnten die Einwohner von Borovnica die neue Orgel in der Pfarrkirche bewundern und nach der bekannten Gewohnheit kr\u00e4ftig bei der Gemeindewahl 1881 streiten. Es mangelte auch nicht an gesellschaftlichen Ereignissen und Festveranstaltungen. Der feierlichste Moment war am Sonntag, dem 15. Juli 1883, als der Kaiser selbst mit dem Zug durch das Dorf fuhr. 1888 verband sich Borovnica noch st\u00e4rker mit der Welt. Auf Antrag der Gemeinde erlaubte das Hohe kaiserlich-k\u00f6nigliche Handelsministerium am 3. Mai per Befehl, die mit der Post vereinte Telegrafenstation zu gr\u00fcnden. Sie \u00f6ffnete ihre T\u00fcren bereits am 7. August desselben Jahres. Borovnica wurde auch von Naturkatastrophen und Krankheiten nicht verschont. 1894 verbreitete sich in der Gemeinde Scharlach. Viele Kinder erkrankten, sodass sogar die Schule geschlossen werden musste. Das Erdbeben, das 1895 Ljubljana traf, besch\u00e4digte in Borovnica und Umgebung recht viele H\u00e4user, insbesondere die Pfarrkirche Sv. Marjeta (Hl. Margareta) und das Pfarrhaus.<\/p>\n<p>Auch im wirtschaftlichen Bereich entwickelte sich Borovnica immer mehr. Neben der Holzindustrie, welche die Hauptantriebsfeder der Wirtschaft war, erhielt die Bergbaugesellschaft Rudoslovna dru\u017eba 1901 die Genehmigung zur Nutzung der Eisenerze im Kopitov gri\u010d. Die Tierzuchtgenossenschaft wurde 1909 zum Zweck der F\u00f6rderung der Tierzucht gegr\u00fcndet. Im Juni 1904 ver\u00f6ffentlichte der Slowenische Bergverein feierlich die Er\u00f6ffnung der erschlossenen Pfade in der Schlucht Pekel (H\u00f6llenschlucht). So wurde die Schlucht zu einem beliebten Ausflugsort, der von nah und fern besucht wurde. Wegen der wachsenden Anzahl an Kindern umfasste die Schule 1910 f\u00fcnf Klassen, das Schulgeb\u00e4ude wurde zu klein. Deshalb ver\u00f6ffentlichte der Ortschulrat im Juni 1913 die Ausschreibung zur Erweiterung des Schulgeb\u00e4udes um vier Klassen. Wegen des ersten Weltkriegs verz\u00f6gerte sich der Bau des Anbaus stark. Er wurde erst 1925 abgeschlossen und sie hatte dann sechs Klassen.[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1159&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865460373{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148949810{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Postkarte von Borovnica. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1587&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1681821569383{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689148967002{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Postkarte von Borovnica aus dem Jahr 1898. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h1>Bahnhof Borovnica<\/h1>\n<p>Auf dem Plateau zwischen dem Viadukt in Borovnica und dem Viadukt Jelenov viadukt errichteten die Erbauer der Strecke Ljubljana\u2013Triest einen Bahnhof. Das Geb\u00e4ude wurde vom Unternehmen Kotnik gebaut. Der Bahnhof wurde vom Vorsteher geleitet. Daneben wurden noch Hilfsobjekte gebaut: die Wasserversorgungsstation, Lager, das Heizungsgeb\u00e4ude und der Schlagbaum zum Wenden der Lokomotiven. Entlang der gesamten Strecke wurde eine Kette von Wachtposten errichtet, sie waren f\u00fcr die Signalisierung der Ankunft eines Zugs und die \u00dcberpr\u00fcfung der Strecke bestimmt. Auf der Gegenseite des ehemaligen Viadukts steht der sch\u00f6n erneuerte Wachtposten Nr. 666. Das ist der einzige und erneuerte Originalwachtposten auf der gesamten Trasse der S\u00fcdeisenbahn und ist eine Besichtigung wert. Vom heutigen Bahnhof f\u00fchrt ein markierter Weg dorthin. Links vor dem Jelenov viadukt wurde ein Nebengleis mit einem Kanal zur Reinigung der Lokomotiven und einer Ladeanlage, deren Reste noch sichtbar sind, errichtet, aber der Zugang ist wegen der Strecke, auf welcher der Verkehr verl\u00e4uft, nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Da die Strecke vom Bahnhof Borovnica in Richtung Postojna stark zu steigen begann, wurde noch eine Lokomotive, welche die schweren Waggons in Richtung Logatec schob, zur Hilfe ans Ende der Z\u00fcge gespannt. Von dort aus kehrte die hintere Lokomotive nach Borovnica zur\u00fcck, der \u00fcbrige Zug setzte den Weg fort.<\/p>\n<p>Neben der wirtschaftlichen hatte der Bahnhof Borovnica, der in der Zeit der Monarchie \u00d6sterreich-Ungarn Franzdorf genannt wurde, auch eine gro\u00dfe gesellschaftliche Bedeutung. Dort empfingen die Einwohner von Borovnica ihre G\u00e4ste, die massenweise mit dem Zug zu den zahlreichen Veranstaltungen in Borovnica fuhren. Am Bahnhof befand sich ein gr\u00f6\u00dferes und gut besuchtes Gasthaus, dessen Geb\u00e4ude heute den Zweck eines Mehrfamilienhauses hat. Am Bahnhof verabschiedeten sich die Einheimischen 1914 auch vom Thronfolger \u00d6sterreich-Ungarns Franz Ferdinand und seiner Gattin Sofie, die der Attent\u00e4ter Gavrilo Princip in Sarajevo erschoss. Nach dem ersten Weltkrieg bis 1921 war am Bahnhof der Zoll (wegen der nahegelegenen Grenze mit dem K\u00f6nigreich Italien, die sich damals zwischen Rakek und Logatec befand) t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Der Bahnhof wurde bei den Bombenangriffen 1944 stark besch\u00e4digt. Beim Bau der neuen Strecke wurde er wegen der ungeeigneten Lage und der schwereren Zug\u00e4nglichkeit mit einem neuen an einem anderen Standort ersetzt, die Heizungsr\u00e4ume wurden abgerissen und das Geb\u00e4ude repariert und in einen Wohnblock umgebaut. Heute noch wird dieser Teil von Borovnica Stara postaja (Alter Bahnhof) genannt.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1163&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865573109{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689149442607{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Bahnhof Borovnica \u2013 Grundriss<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1171&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865591497{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689149883231{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Bahnpersonal vor dem Bahnhof Borovnica<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1167&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865603157{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689150035238{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Heizraumarbeitern. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1175&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865615916{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689150156983{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Abschied der Einwohner von Borovnica vom ermordeten Kronprinzen Ferdinand im Jahr 1914. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner css=&#8221;.vc_custom_1680865811210{margin-top: 2% !important;}&#8221;][vc_column_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h1><strong>Wachtposten 666<\/strong><\/h1>\n<p>Die Wachtposten geh\u00f6ren zu den typischen und am weitesten verbreiteten Eisenbahngeb\u00e4uden ihrer Zeit. Darin lebten und arbeiteten die W\u00e4chter, deren grundlegende Aufgabe die Erm\u00f6glichung des sicheren Verkehrs war. In einer Zeit ohne Telefon, Telegrafen und einer technisch noch nicht entwickelten Signalisierung konnte der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sichere Verkehr nur mit Hilfe von W\u00e4chtern durchgef\u00fchrt werden. Ihre Aufgabe war die st\u00e4ndige Beaufsichtigung der Strecke in beiden Richtungen und der Umgang mit den Signalen, das Heben und Senken der Schranken an den \u00dcberg\u00e4ngen der Reisenden, die Beobachtung der vorbeifahrenden Z\u00fcge sowie aller Eisenbahnanlagen und die entsprechende Ergreifung von Ma\u00dfnahmen im Fall von Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten. Die W\u00e4chter haben auch die \u00dcbertragung von Mitteilungen ausgef\u00fchrt und so die sp\u00e4teren Telegrafen recht erfolgreich ersetzt. Wegen der erfolgreichen Aus\u00fcbung der W\u00e4chterdienstes mussten die Wachtposten sehr dicht gesetzt werden, auch auf weniger als 500 m, unter der Bedingung, dass von einer zur anderen geschaut werden konnte. Untereinander unterscheiden sie sich nach Gr\u00f6\u00dfe und Form. Die Gr\u00f6\u00dfe wurde wahrscheinlich von der Art und Menge der Arbeit f\u00fcr eine bestimmte Dienststelle bestimmt, und die Architektur wurde den lokalen Anforderungen angepasst.<\/p>\n<p>Im Gebiet von Borovnica sind drei Arten von Wachtposten verschiedener Gr\u00f6\u00dfe bekannt. Der Kleine mit einem, der Mittlere mit drei durchg\u00e4ngigen und der Gro\u00dfe mit vier R\u00e4umen. In Borovnica blieb der gro\u00dfe Wachtposten lange erhalten, nach dem Wechsel des Eigent\u00fcmers hat er sein Aussehen sehr ver\u00e4ndert. Der Charakteristik nach ist der Wachtposten ein Beobachtungsraum, ein etwas kleiner, der Strecke entgegengewandter Raum mit drei Fenstern, die dem W\u00e4chter die Beobachtung in alle Richtungen erm\u00f6glichten. Zu Beginn waren die Wachtposten mehrheitlich die Wohnung des W\u00e4chters und seiner Familie und die Dienststelle. Sp\u00e4ter, mit der Entwicklung der Sicherheitssignal- und Telekommunikationsanlagen, verloren sie ihre Funktion<em>. <\/em>Sie wurden nur noch als Wohnungen benutzt. Wo die Dienststelle noch notwendig war, wurde neben dem Wachtposten noch eine Holzdiensth\u00fctte aufgestellt. Die Wachtposten wurden in Standardform und Technik von Wien bis Triest gebaut. In dieser Richtung verlief auch ihre Nummerierung.<\/p>\n<p>Der Wachtposten Nr. 666 wurde 1857 ausgebaut und in Betrieb genommen. Er steht an der alten Strecke und ist der letzte vor dem Viadukt. Er stellt den Standardtypen des kleinsten Wachtpostens dar, angelehnt an den Berghang. Seine Besonderheit ist, dass er an der oberen Seite der Strecke steht und das Spiegelbild der Wachtposten desselben Typs ist. Er wurde nach der ersten bekannten Variante erbaut, und zwar aus Ziegeln und Gestein. Beide R\u00e4ume sind gew\u00f6lbt. Das Dach wurde im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert, aber nach der Erneuerung 2006 wurde die erstmalige Form erneut errichtet.<\/p>\n<p>1901 wurde dieser Wachtposten wegen der Unbequemlichkeit und geringen Gr\u00f6\u00dfe aufgegeben und in der N\u00e4he wurde ein neuer, der wesentlich gr\u00f6\u00dfer und bequemer war, errichtet. Er erhielt die Nummer 666, und der Alte die 666a. Seitdem spielte der kleine Wachtposten die Rolle eines Hilfsobjekts. Nach dem Zerfall der Monarchie \u00d6sterreich-Ungarn erhielt er eine andere Nummer &#8211; 411. Die Mehrheit der Wachtposten an der S\u00fcdeisenbahn wurde nach dem zweiten Weltkrieg aufgegeben oder gr\u00fcndlich umgearbeitet und vergr\u00f6\u00dfert. Der Gro\u00dfteil der aufgegebenen Wachtposten wurde bereits seit langem abgerissen, sodass sie fast nicht mehr zu finden sind. Der Wachtposten Nr. 666 ist einer der seltenen, wenn nicht gar der einzige solche Wachtposten bei uns, der in ihrer architektonischen Erscheinungsform bis heute fast unver\u00e4ndert erhalten blieb. (Tadej Brate)<\/p>\n<p>Im Herbst 2006 begann der Geschichtsverein Borovnica auf Anregung von Hr. Bogomir Trohe mit der Erneuerung des Objekts. Die Erneuerung wurde vom einheimischen Unternehmen Anto Milardovi\u0107 s. p. \u00fcbernommen, aber auch die Vereinsmitglieder f\u00fchrten viel Arbeit aus. Ein gro\u00dfer Teil der Finanzquellen wurde von der Gemeinde Ob\u010dina Borovnica beigesteuert, einiges aber auch von anderen Spendern. Der erneuerte Wachtposten wurde zum 150. Jubil\u00e4um der S\u00fcdeisenbahn im Juli 2007 er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Mit der Eisenbahninfrastruktur haben sich auch die Signal- und Kommunikationsanlagen entwickelt. Wie die Signalisierung in den ersten Verkehrsjahren auf der Strecke Wien-Triest verlief, beschrieb kurz der Artikel in der Zeitung Jutro 1939: \u00bb<em>Als ich zum ersten Mal in Ljubljana war, verlief entlang der Hauptstra\u00dfe von Wien nach Triest ein einziger Telegrafendraht. Sie verlief entlang der Nunska ulica. Sp\u00e4ter wurden noch zwei verlegt, und 1857 drei. Heuer wurden die Dr\u00e4hte entlang der Eisenbahnstrecke gezogen und an der Hauptstra\u00dfe blieb nur noch ein Draht nach Idrija. An der Eisenbahn wohnten W\u00e4chter so nah aneinander, dass sie sich gesehen haben. Anstelle des Telegrafen hatte jeder W\u00e4chter jeweils f\u00fcnf runde, rotfarbige K\u00f6rbe auf hohen Pf\u00e4hlen. Wenn der Zug Ljubljana\u2014Triest einfuhr, zog jeder W\u00e4chter jeweils zwei K\u00f6rbe nach oben. F\u00fcr den Zug aus Triest mussten drei K\u00f6rbe hochgezogen werden. Andere Signale gab es nicht. Von Wachtposten zu Wachtposten haben sich die W\u00e4chter Zeichen gegeben, bis der Bericht an einer bestimmten Stelle ankam. Nachts hatten sie anstelle der K\u00f6rbe Leuchten als Signale. Im Nebel blies jeder W\u00e4chter ins Horn. Wenn der Zugf\u00fchrer nicht sah, ob er ein Zeichen erhalten hat, hielt er sofort an und ist im Wachtposten nachschauen gegangen, ob der W\u00e4chter nicht auf ewig eingeschlafen war. Das geschah einige Male. Kein Wunder. Ein Bahnw\u00e4chter musste den Dienst ununterbrochen zwei Tage und zwei N\u00e4chte aus\u00fcben, erst am dritten Tag erhielt er einen Stellvertreter f\u00fcr einen Tag und eine Nacht <\/em><em>&#8230;\u00ab<\/em><\/p>\n<p>Die K\u00f6rbe wurden durch moderne Signale ersetzt, und das Horn durch das Telefon. Heut ist die Strecke Ljubljana\u2013Triest automatisiert, unterst\u00fctzt mit einer modernen Computerinfrastruktur. Die Reisenden k\u00f6nnen in den modernen Z\u00fcgen auch das Internet benutzen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1179&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865745148{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689150284745{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>Bahnw\u00e4rterhaus Nummer 666 vor der Renovierung. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1183&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;link_image&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680865757962{margin-bottom: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1689150422768{margin-top: 0px !important;padding-top: 0px !important;}&#8221;]<em><span style=\"font-size: 10pt;\">Bahnw\u00e4rterhaus Nummer 666 nach der Renovierung<\/span><\/em><span style=\"font-size: 10pt;\"><em>. Quelle: Historische Gesellschaft Borovnica<\/em><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/4&#8243;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1680796174454{background-color: #d6d6d6 !important;}&#8221;][vc_column][vc_row_inner equal_height=&#8221;yes&#8221; gap=&#8221;15&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680796792328{margin-top: 5% !important;margin-right: 5% !important;margin-bottom: 5% !important;margin-left: 5% !important;}&#8221;][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680796609713{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;1016&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680766052049{margin-top: 0px !important;margin-right: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 5% !important;padding-left: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Von Wien nach Triest<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683885506903{padding-right: 5% !important;padding-left: 5% !important;}&#8221;]In den drei\u00dfiger Jahren des 19. Jahrhunderts erreichte die Eisenbahn europ\u00e4ischen Boden&#8230;[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2F|title:Gradnja%20viadukta&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680796618936{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;883&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680866714035{margin-top: 0px !important;margin-right: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 5% !important;padding-left: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Bau des Viadukts<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683885582942{padding-right: 5% !important;padding-left: 5% !important;}&#8221;]Das Viadukt in Borovnica war das gr\u00f6\u00dfte \u00dcberbr\u00fcckungsobjekt auf der Trasse der S\u00fcdeisenbahn zwischen Wien und Triest&#8230;[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2Fgradnja-viadukta%2F|title:Borovnica&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680796626977{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;900&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680703808418{margin-top: 0px !important;margin-right: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 5% !important;padding-left: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Viaduktleben<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683885642438{padding-right: 5% !important;padding-left: 5% !important;}&#8221;]Die Isolierung der Eisenbahnstrecke am Viadukt in Borovnica und auch an den anderen mit verdichtetem Lehm ausgef\u00fchrt&#8230;[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2Fzivljenje-viadukta%2F|title:%C5%BDivljenje%20viadukta&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680796635097{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;892&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680703817218{margin-top: 0px !important;margin-right: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 5% !important;padding-left: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">2. Weltkrieg<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683885695608{padding-right: 5% !important;padding-left: 5% !important;}&#8221;]Unter der Leitung von Kapit\u00e4n \u017du\u017eek wurde das Viadukt in Borovnica am Gr\u00fcndonnerstag, dem 10. April 1941, um f\u00fcnf Uhr nachmittags, vermint.[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2F2-svetovna-vojna%2F|title:2.%20svetovna%20vojna&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/5&#8243; css=&#8221;.vc_custom_1680796677513{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;padding-left: 0px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #9e9e9e !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #9e9e9e !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #9e9e9e !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #9e9e9e !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 4px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;904&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680796684706{margin-top: 0px !important;margin-right: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-right: 0px !important;padding-bottom: 5% !important;padding-left: 0px !important;}&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Neue Strecke<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683885752807{padding-right: 5% !important;padding-left: 5% !important;}&#8221;]Borovnica wurde am 6. Mai 1945 befreit, als die Einheiten der 29. herzegowinische Angriffsdivision dort einmarschierten&#8230;[\/vc_column_text][vc_btn title=&#8221;Weiterlesen &#8230;&#8221; align=&#8221;center&#8221; link=&#8221;url:http%3A%2F%2Fborovniski-viadukt.si%2Fde%2Fnova-proga%2F|title:Nova%20proga&#8221;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/3&#8243;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8221;1828&#8243; img_size=&#8221;400&#215;92&#8243; alignment=&#8221;center&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1683966351547{padding-top: 5px !important;}&#8221;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8221;1\/3&#8243;][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Diese Website ist Teil des Projekts <b>\u00bbThemenpark und Erinnerungspfad des Borovnica-Viadukts\u00ab<\/b>, das vom <i>Europ\u00e4ischen Fonds <\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><i>f\u00fcr regionale Entwicklung <\/i>(EFRD) von der <b><i>Lokalen Aktionsgruppe Barje z zaledjem<\/i><\/b> mitfinanziert wird.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column css=&#8221;.vc_custom_1680709061053{padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;995&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680765137747{margin-bottom: 0% !important;padding-bottom: 0% !important;}&#8221;][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683959316085{margin-top: 0% !important;padding-top: 1% !important;padding-bottom: 1% !important;background-color: #1e1e1e !important;}&#8221;] Viadukt in Borovnica 1850 &#8211; 1944 [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row full_height=&#8221;yes&#8221; css=&#8221;.vc_custom_1680708750189{margin-top: 0px !important;margin-right: 5% !important;margin-bottom: 0px !important;margin-left: 5% !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;][vc_column][vc_column_text css=&#8221;.vc_custom_1683873692081{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;padding-top: 0px !important;padding-bottom: 0px !important;}&#8221;] Borovnica Borovnica, ein kleines Dorf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-fullscreen.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1726","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1726"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1726\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1949,"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1726\/revisions\/1949"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borovniski-viadukt.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}